"Hier sind wir wieder!"

Lausitzer Rundschau, 15.04.2008

Falkenberg Schlossberg-Musikanten mit perfektem Saisonstart in Falkenberg

Ein Auftritt der Schlossberg-Musikanten verspricht ein volles Haus. Einmal mehr hat sich das am Sonntag in Falkenberg bestätigt, wo die Musiker erstmals ihren Saisonauftakt feierten. Das ausverkaufte Haus des Gastes bekundete einmal mehr die Beliebtheit des Klangkörpers in der Region.

"Nachdem wir fünf Jahre die Sonnewalder verwöhnten, musste einfach eine neue Idee her", begründet Axel Thomaß, der in der Gruppe Posaune und Bassgitarre spielt, den Ortswechsel zum diesjährigen Saisonstart. Er beteuerte, dass es absolut keinen anderen Grund dafür gäbe, dass sich die Schlossberg-Musikanten auf neues Terrain begeben haben. Angesichts der vielen Zuhörer lagen die Akteure wohl richtig. Anwesende bekundeten zudem, dass dieses Haus mittlerweile zu den belieben Veranstaltungsorten im Elbe-Elster-Kreis zählt. Der Fanclub der Schlossberger konnte dies nur bestätigen. Schließlich reist er seinen Stars hinterher und hat bereits einiges erlebt.
Mit 15 Herren und vier Damen, eine davon Sängerin Anett Albrecht, wartete die Gruppe am Sonntag zum Frühschoppen in Falkenberg auf. Unterstützung erhielten sie von Techniker Matthias Els. Für den musikalischen Leiter fast Maximalbesetzung. Nur zwei Musiker an der Klarinette sowie am Tenorhorn fehlten. Als neue Mitglieder stellten sich zum Beispiel Benjamin Anders und Paul Hoffmann vor. Die Musiker kommen aus dem gesamten Elbe-Elster-Kreis, dem Landkreis Dahme-Spree sowie aus Cottbus.
Oft ist es gar nicht so einfach, alle unter einen Hut zu bekommen. Dennoch ist Ihnen der Auftakt bestens gelungen. "Liebe Gäste, hier sind wir wieder", frohlockte Andreas Bergener und gab gleich zu Beginn bekannt, dass sich die Zuhörer auf viele neue Titel freuen dürfen. Fleißig habe man die Wintermonate für Proben genutzt. Geboten wurde danach nicht nur die beliebte Böhmisch-Egerländer-Blasmusik, sondern auch ein kleiner Ausschnitt volkstümlicher und moderner Unterhaltungsmusik.
Dabei genossen es einige Besucher, zurückgelehnt der Musik zu lauschen.Andere drehten sich im Takt auf der Tanzfläche. Ob Mini oder Maxi - manch einer der Herren schaute den fliegenden Dirndlröcken gern hinterher. Für viele Fans vergingen die Stunden der musikalischen Unterhaltung viel zu schnell. Nach langer Abstinenz hatten sie sich sehr auf den Auftakt gefreut. Nur zur Grünen Woche sowie zum politischen Aschermittwoch waren die Schlossberger in diesem Jahr schon zuvor zu hören. (Serena Nittmann)

Lausitzer Rundschau, 15.04.2008